Wochenausblick



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Dax-Wochenausblick:

Der Deutsche Aktienindex hat in der vergangenen Woche seinen Abwärtstrend fortgesetzt und kurzzeitig sogar die 11300-Marke unterschritten. Zum Wochenende hin konnte sich der Dax jedoch ein wenig erholen und hat dabei auf Tagesbasis eine Wendeformation ausgebildet. Damit wurde außerdem noch die letzte Elliott-Welle beendet, sodass wir nun von steigenden Kursen ausgehen können. Bezogen auf das aktuelle Chartbild kann man davon ausgehen, dass es in den nächsten Tagen und Wochen drei aufsteigende Hochpunkte geben wird. Der erste Hochpunkt könnte dann um und bei 11850 Punkten sein, von wo es dann bis hin zur 12200-Marke gehen kann. Entscheidend wird hierbei sein, wie sich die politische Lage entwickelt und ob es möglicherweise eine Entspannung im Handelskonflikt gibt.

Gold-Wochenausblick:

Das gelbe Edelmetall hat in der letzten Woche ein weiteres Jahreshoch bei 1532 USD markiert und befindet sich nun in einer sehr volatilen Seitwärtsphase, die sich von der 1500- bis hin zur 1530-Marke erstreckt. Dabei ist gut zu erkennen, dass sich der Markt schnell hin und her bewegt, was ein Anzeichen für Schwäche ist. Im Tageschart hat sich daher mittlerweile eine sogenannte Ending-Formation ausgebildet, die von hektischen Bewegungen geprägt ist. Wie der Name schon sagt, befindet sich eine solche Formation immer am Ende einer Auf- oder Abwärtsbewegung und gilt als ein Signal für eine Trendwende. Hinzu kommt außerdem, dass der Goldmarkt aktuell stark überkauft ist und ein Verkaufssignal im RSI aktiviert wurde. Es deutet also vieles darauf hin, dass der Aufwärtstrend nun erst einmal beendet ist und dass jetzt eine Korrektur bis hin zur 1450-Marke ansteht. Als Einstieg lässt sich gut die 1500er Marke nutzen, welche als Unterstützung fungiert und von vielen Marktteilnehmern beachtet wird.

EUR/USD-Wochenausblick:

Auch der Euro befindet sich aktuell in einer schwierigen Lage, da eine mögliche Trendwende gescheitert ist. Dabei sah das Chartbild eigentlich ganz gut danach aus, dass der Euro den wichtigen Widerstand bei 1,13 USD durchbricht und ein langfristiges Kaufsignal aktiviert. Stattdessen konnte der Euro nicht ansatzweise diesen Widerstand gefährden und befindet sich nun wieder auf dem Weg zur letzten Unterstützungszone, die sich zwischen 1,1025 USD und 1,106 USD befindet. Sollte nun diese Unterstützungszone durchbrochen werden, so ergäbe sich ein Abwärtspotential bis hin zur 1,09-Marke. Entscheidend wird hierbei die weitere Zinspolitik der Fed sein, die möglicherweise entgegen der Markterwartungen keine weiteren Zinssenkungen durchführt.

Wechselberger und Koenigshofen Investment wünscht allen eine erfolgreiche Woche.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.