Dax-Wochenausblick:

Der Deutsche Aktienindex musste im Zuge des Handelskonflikts eine Korrektur hinnehmen und ist zwischenzeitlich sogar unter die 12200er Marke gerutscht. Anschließend konnte man sich jedoch nach oben retten, sodass die Ausgangslage für die kommende Woche relativ positiv ist. Oftmals ist es nämlich auch so, dass die politischen Risiken nach einiger Zeit wieder ausgepreist werden und der Markt zu seinem natürlichen Preis zurückkehrt. In diesem Fall würde dies bedeuten, dass der Dax einen weiteren Ausbruchsversuch über die große Widerstandszone unternimmt, welche sich zwischen 12480 und 12650 Punkten befindet. Auf der Unterseite muss auf jeden Fall die besagte Unterstützung bei 12200 Punkten halten, um das bullishe Chartbild nicht zu gefährden. Oberhalb der großen Widerstandszone wäre dann anschließend Spielraum bis hin zur 13000er Marke, welche der letzte größere Widerstand auf dem Weg zum Allzeithoch ist, das sich bei etwa 13600 Punkten befindet.



Gold-Wochenausblick:

Das gelbe Edelmetall konnte zu Beginn der vergangenen Woche von den politischen Risiken profitieren, musste aber die Gewinne wieder abgeben und ist zum Ende der Woche sogar unter die wichtige 1500er Marke gerutscht. Damit hat sich im Tageschart ein Abwärtstrend ausgebildet, welcher durch die fallenden Hochpunkte charakterisiert wird. Gut erkennbar sind außerdem die starken Abwärtsbewegungen, die immer größer werden. Für die kommende Woche rückt nun wohl die nächstgelegene Unterstützungszone in den Fokus, welche sich um und bei 1480 USD befindet. Sollte diese Unterstützung dann auch noch durchbrochen werden, so ergäbe sich ein Abwärtspotential bis 1460 USD.



EUR/USD-Wochenausblick:

Der Euro befindet sich schon seit Monaten in einem Abwärtstrend, welcher sich in den letzten Tagen noch verstärkt hat. So befindet sich die Gemeinschaftswährung aktuell in einer Seitwärtsphase innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends, wobei die Abwärtsseite klar im Vorteil ist. Außerdem ist gut zu erkennen, dass die Aufwärtsbewegungen immer wieder abverkauft werden und nur für kurze Zeit andauern. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass der Euro in den nächsten Tagen seinen Seitwärtstrend beendet und seinen Abwärtstrend fortsetzt. Auf der Oberseite sollte man die 1,10er und die 1,095er Marke beachten, welche aktuell die obere Begrenzung des Trends darstellt. Auf der Unterseite steht die 1,09er Marke im Fokus, welche als Unterstützung fungiert. Sollte diese Unterstützung durchbrochen werden, so ergäbe sich ein Abwärtspotential bis auf 1,08 USD. Hierbei kommt es besonders auf die EZB an, welche wahrscheinlich ihre expansive Geldpolitik noch weiter ausbauen wird.

Wechselberger und Koenigshofen Investment wünscht allen eine erfolgreiche Woche.

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